Schlagwort-Archive: Jugend

Landesjugendvergleichsfliegen MV 2019 – Wir waren Ausrichter!

Vom 30.08.-01.09.2019 fand bei uns in Pinnow das diesjährige LJVF (Landesjugendvergleichsfliegen) Mecklenburg-Vorpommerns statt. Landesjugendvergleichsfliegen MV 2019 – Wir waren Ausrichter! weiterlesen

Sunset Fliegen – Wenn die Sonne schlafen geht

The sky broke like an egg into full sunset and the water caught fire.

Pamela Hansford Johnson

 

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Brigitte Zypries trifft Gewinnerteam des Airbus Schülerwettbewerbs

Pressemitteilung zum Ideenflugwettbewerb mit Teilnahme eines Mitglieds des Fliegerclubs

Drei Mädchen eine Idee für die Luftfahrt

Die Luftfahrt lebt von Innovation. Neue, immer verbesserte Luftfahrtzeuge regieren den Markt. Die Luft- und Raumfahrt bewegt sich stets auf der Überholspur.

Die Airbus Group und der Verlag jungvornweg, ruft jährlich junge Schüler dazu auf, sich Gedanken über die Zukunft der Luft- und Raumfahrt zu machen, mit ihrem Wettbewerb „Ideenflug“. Hier können Projekte jeglicher Visionen eingeschickt werden. Eine fachkundige Jury sieht die eingereichten Projekte durch und entscheidet über die besten Umsetzungen von Originalität, Teamarbeit und Realisierbarkeit. Die besten 11 Teams werden dann eingeladen, um ihr Projekt vorzustellen. Die Jury lässt sich nun jedes Projekt noch mal genau erklären und kann den Teams Fragen stellen. Nun entscheidet die Jury, welches Teams die beiden Sonderpreise erhalten und welches Team den Hauptpreis erhält.praesentation1

Ich kannte diesen Wettbewerb vor einem Jahr noch gar nicht, bis eine Lehrerin, die meine Faszination fürs Fliegen kennt, auf mich zu kam und mir die Ausschreibung präsentierte. Zuerst habe ich mich total gefreut, doch dann habe ich bemerkt das mir die zündende Idee fehlt und habe so schnell wieder verworfen dort teilzunehmen. Doch ein paar Wochen später kam Hanna Werner auf mich zu, eine sehr gute Mathematikerin und Physikerin unserer Schule, und frage mich, ob ich Interesse hätte, an dem Wettbewerb mit ihr gemeinsam teilzunehmen. Natürlich willigte ich sofort ein. So holten wir noch Nelly Trebing mit ins Boot, die ebenfalls großes Interesse an Luft- und Raumfahrt hat.

Nach mehreren Rückschlägen und nicht realisierbaren Projekten, kamen wir auf die Idee ein breiteres Geschwindigkeitsspektrum nutzen zu wollen. Wir entwickelten eine Tragfläche, die ihre Profildicke ändern kann und so im transsonischen Bereich, wie auch im Überschallbereich, nutzbar ist. Die erste Umsetzung hatte jedoch wieder zu viele Fehler. Nach einem kleinen Gedankenanstoß kamen wir dann auf die Umsetzung der Idee, die wir letztendlich auch eingereicht haben.

Wir haben als Ausgangsprofil ein Überschallprofil verwendet. In diesem liegen Luftkammern, die bei Bedarf aufgeblasen werden können. Über diesen Luftkammern ist ein Topcoat gespannt der die Maxima, d.h. die höchsten Punkte verbindet und so eine homogene Oberfläche schafft. So erweitertet sich die Profildicke und es entsteht mehr Auftrieb im Unterschallbereich.

Wir führten Versuche durch und beschäftigten uns mit der Theorie der Aerodynamik. Kurz vor Einsendeschluss haben wir unsere Arbeit samt Modellen eingeschickt.

Anfang November erreichte uns dann eine Mail, dass wir nominiert wurden, unsere Idee in Berlin vor der Jury vorstellen zu dürfen. Da wir nicht damit gerechnet hatten eingeladen zu werden, war die Freude groß, jedoch war uns auch klar, dass wir uns ab jetzt intensiv mit der Lösungsfindung von diversen Problemen beschäftigen müssen, und haben zur Veranschaulichung ein großes Modell gebaut. Ehrlich gesagt habe ich mich noch nie so intensiv mit der Luftfahrt beschäftigt. An dem Punkt noch mal ein großes Dankeschön an den Fliegerclub Schwerin-Pinnow. Wenn wir Fragen hatten, wurden diese immer beantwortet und uns ausführlich erklärt.

Zuerst müssen allerdings noch Fachleute von der Idee überzeugt werden.
Zuerst müssen allerdings noch Fachleute von der Idee überzeugt werden.

Dann ging es nach Berlin. Die Präsentation der Ideen, auch Markt der Ideen genannt, fand im Technikmuseum statt. Wir hatten unseren eigenen Stand mit einem Bildschirm, worauf unsere Präsentation lief. Gegen 11 Uhr kam dann die Jury und hat sich noch mal unsere Idee präsentieren lassen und hat Fragen gestellt. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht sich mit den einzelnen Jurymitgliedern zu unterhalten, da alle unsere Arbeit gelesen hatten. Währenddessen sich die Jury zusammengesetzt hat und über die Preise diskutiert hat, haben wir uns mit anderen nominierten Teams unterhalten. Wir haben alle über unsere Ideen geredet und überhaupt über die Luftfahrt. Es war so unglaublich cool sich mit anderen Luftfahrt Enthusiasten auszutauschen, sei es über die SpaceX Mission oder auch den A400M oder den A380. Allein deswegen hat es sich gelohnt mitzumachen.

So haben wir auf die Preisverleihung gewartet und uns wurde immer klarer, dass die anderen Teams ziemlich geniale Ideen hatten und wir keine Chance haben zu gewinnen. Als die beiden Sonderpreise verliehen waren und die Zeit für den Hauptpreis gekommen war, haben wir untereinander gewettet, welches Team gewinnt. Als der Moderator dann sagte: „Der Hauptpreis 2016 des Ideenflug Wettbewerbs geht an …“, hielten alle Teams die Luft an und auf einmal stand da unser Team Name auf der Leinwand und wir waren völlig überrascht. Wir haben mit allem gerechnet aber nicht damit das wir gewinnen.gewinner2

Nun sind wir mit dem Hauptpreis nach Hause gefahren und können es eigentlich immer noch nicht wirklich glauben. In Erinnerung an die vielen Rückschläge und die Energie, die wir in dieses Projekt gesteckt haben, haben wir uns einfach riesig gefreut. Vielen Dank an alle die, die uns unterstützt haben und an uns geglaubt haben.
Ich möchte allen Jungen und Mädchen ans Herz legen, keine Scheu vor Wettbewerben zu haben und das zu machen was euch interessiert und was euch Freude bereitet.

Gänsehautmoment in Laage – Besuch des Luftwaffengeschwaders

Laage

Laage Eurofighter Pinnow Hobby zum Beruf Segelfliegen Motorflug UltraleichtFür einen Luftfahrtbegeisterten ist es ein Gänsehautmoment, wenn der graue Vogel mit der spitzen Nase sich mit lautem Getöse, fast schwerelos in den Himmel erhebt. Eurofighter faszinieren jedes Mal wieder aufs Neue mit ihrer

La(a)gebesprechung - nicht nur am "lebenden Objekt" wurde der Eurofighter vorgestellt. Mit Videos wurde die Präsentation gut untermalt.
La(a)gebesprechung – nicht nur am “lebenden Objekt” wurde der Eurofighter vorgestellt. Mit Videos wurde die Präsentation gut untermalt.

Wendigkeit, Technik und Eleganz.

Am Dienstag den 27.09.2016 besuchten 10 begeisterte Segelflieger aus Mecklenburg-Vorpommern, darunter Georg und ich (Elina) als Vertretung für den Fliegerclub Schwerin / Pinnow e.V., das taktische Luftwaffen Geschwader 73 „Steinhoff“ in Rostock-Laage. Der Besuch wurde von Jens Middelborg vom Luftsportverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. organisiert.  Ein großes Dankeschön dafür!

Begonnen wurde der Tag mit einem kleinen Eingangsbriefing. Hier erfuhren wir etwas über die Geschichte des Stützpunktes Laage, wie auch etwas über die Aufgaben und Einsatzbereiche der Luftwaffe. Danach ging es schon weiter zu den Flugzeughallen. Hier durften wir uns einen Eurofighter von nahen anschauen. Es ist faszinierend zu sehen, wie viel Technik mittlerweile in einem solchen Jet steckt. Die Techniker der Luftwaffe beantworteten alle unsere Fragen und informierten uns über die Daten des Flugzeuges. Weiterhin besuchten wir den Tower. Besonders spannend war es in den Flugfunk eines Verkehrsflughafens reinzuhören, den man als Segelflieger doch nicht so häufig zu hören bekommt.

Aus vielen Vereinen kamen die Jungpiloten. Zu sehen ist die gesamte Besuchergruppe.
Aus vielen Vereinen kamen die Jungpiloten.
Elina und Georg waren die Vertreter aus und für Pinnow.
Elina und Georg waren die Vertreter aus und für Pinnow.

Nach einer kurzen Pause ging es dann in den Simulator. Als Segelflieger war es eine komplett neue Erfahrung mit den Schubhebeln, dem sogenannten Throttle zu arbeiten, der als Steuerelement dazu kommt. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase klappte das mit dem Fliegen schon ganz gut. Es wurden Loopings, Rollen, Steilkurven, Formationsflug und tiefe Überflüge ausprobiert. Nach einer Stunde Simulatorflug hörten wir von draußen schon das Aufjaulen der Triebwerke der Eurofighter. So machten wir uns auf um uns einige Starts anzuschauen. Mit einem Lächeln im Gesicht verfolgten wir den Start der Eurofighter.
Ein schöner Abschluss eines gelungenen Tages.

Vielen Dank an die Bundeswehr für die interessante Führung, wir kommen gerne wieder.

Der Eurofighter in Aktion
Der Eurofighter in Aktion