Koptereinsatz einmal anders

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Auf Einladung der Mitglieder des Vereins „Wildtierhilfe-MV“, mit denen Dietrich Papendorf Kontakt aufgenommen hat, um sich über den Einsatz und die spezielle Koptertechnik auszutauschen, fuhren am Wochenende Dietrich und Uwe nach Roggentin bei Rostock.

 

Angekommen staunten wir nicht schlecht, denn dort fand das Sommerfest der Adventgemeinde „Lichtblick“ statt. Den Natürschützern wurde angeboten doch einfach am Sommerfest teilzunehmen und dort auch Ihre Aktivitäten vorzustellen. Und so konnten wir uns über die Aktivitäten des Tierschutzvereins und auch über die technische Möglichkeiten informieren.  Das Hauptanliegen des Vereins ist der Schutz der Wildtiere, die regelmäßig bei Mäharbeiten zu Schaden kommen. Nach Konsultationen mit Fachleuten zum Tierschutz und Modellbauern wurde ein Kopter mit einer Infrarotkamera angeschafft. Dieser Kopter wird so programmiert, dass er die Fläche eines Feldes in ca. 30 Meter Höhe vor dem Mähen abfliegt und über eine Bodenstation, Infrarotbild, kann erkannt werden, ob Wildtiere sich dort versteckt halten . Insbesondere Jungtiere sind nicht in der Lage, sich rechtzeitig bzw. überhaupt vor den Erntefahrzeugen in Sicherheit zu bringen. Wenn von der Bodenstation solch ein Tier geortet – besser gefunden – wird, gehen die Tierschützer dorthin und markieren die Stelle mittels Windschutz, so, wie wir sie vom Strand kennen. Windschutz auch deshalb, damit das Tier beim Umfahren der Stelle nicht noch plötzlich losrennt und dann in das Mähwerk kommt.

Es wurde uns hier ein interessanter Einsatz eines Kopters vorgestellt. Danke an die Veranstalter des Sommerfestes für die nette Bewirtung und an den Wildtierhilfeverein. Ich möchte aber auch nicht verschweigen, dass dieser Kopter mit seiner Technik nicht unbedingt aus der  Modellflughandkasse bezahlt werden kann.

Nähere Informationen  sind auch unter www.wildtierhile-mv.de zu erfahren.

 

 

 

 

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