Sunrise-Fliegen: Es geht doch…!

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Nach der Nebel-Pleite vom letzten Jahr lief diesmal alles wie am Schnürchen! Schon kurz nach 4 bemerkte der Autor dieser Zeilen ein emsiges Treiben vor der Halle. Er stellte sich allerdings die Frage, ob diese Truppe gerade erst aufgestanden oder gar nicht erst ins Bett gegangen ist …

Doppelsitzer raus, Aufbau auf 01, Kurzbriefing mit Startnummer-Losbude, kein Wort zuviel, ernste Blicke, jeder Flieger wusste, was er zu tun hatte. Kecke Fragen der Jungschüler über Sinn und Unsinn der Aktion wurden im Keim erstickt, gelegentliches Gähnen …

Alles Weitere vermag der Chronist nur aus der Entfernung von ca. 800 m zu berichten, denn er saß – nach guter alter Tradition – auf der Winde!! Sunrise-Start ist der Höhepunkt im Leben eines Windenfahrers und es ist einfach nur ein irres Glück, diese Augenblicke genießen zu können. Vielleicht möchte im nächsten Jahr jemand anderes an dieser Wonne teilhaben…

Schon das Seileausziehen war nicht so einfach. Ja wohin denn? Wabernder Nebel lag über der Startbahn,ein greller Autoscheinwerfer wies den Weg durch den schmierigen Dunst in Richtung Startplatz. Der Chronist empfiehlt für die Zukunft Nebelhörner und ein Didgeridoo

Pünktlich 5:21 zum Sonnenaufgang erhob sich bei Windengebrüll der erste Doppelpack aus dem Gewölk und die Nebelschwaden perlten von den Tragflächen ab wie Öltropfen auf den Plastikmuskeln einer Spielzeugfigur. Die Flugzeuge landeten im grauen Nichts und wurden erst nach emsigen Suchen entdeckt!

MÖÖHÖÖH, wo bist Du – schallte es weit über den Platz.

Vielleicht kann ja der eine oder andere Frühflieger noch seine Eindrücke ergänzend schildern. Ca. 20 Starts wurden durchgezogen, anschließend Frühstück mit rabenschwarzen Kaffee. – Anschließend ging es weiter mit regulärem Flugbetrieb. Sehr schön!

Robert

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